Wissenswertes

Dr. Klaus Witt: Werdegang, Publikationen, Mitgliedschaften:



Abrechnung

Alle Abrechnungsdaten - gebündelt über einen bestimmten Zeitraum - speichert der Zahnarzt und schickt sie an seine Zentrale, in unserem Fall die Kassenzahnärztliche Vereinigung Niederbayern (KZVNB). Meistens wir dort nach jedem Vierteljahr eine Gesamtabrechnung für alle Zahnärzte erstellt.
Jede Krankenkasse bekommt dann die für ihre Mitglieder abgerechneten Behandlungskosten übermittelt und überweist den Gesamtbetrag an die KZVN, und diese überweist jedem Zahnarzt seinen ihm zustehenden Anteil.
Es ist sehr empfehlenswert, sich vor Beginn der Behandlung einen Kostenplan erstellen lassen, um sich über die von dritter Seite zu erwartenden Erstattungsleistungen informieren zu können. Wir sind bemüht, dass vor Beginn einer Behandlung über die Kosten Klarheit besteht.

Wie erfolgt die Abrechnung bei gesetzlich Versicherten?

Die Krankenversichertenkarte ist Mitgliedsausweis einer gesetzlichen Krankenversicherung und bestätigt dem Zahnarzt, dass die Krankenkasse die Behandlungskosten für dieses Mitglied bezahlt.
Allerdings ... beachten Sie den Abschnitt: "Welche Kosten sind teilweise oder komplett selbst zu tragen?"

Wie erfolgt die Abrechnung bei privat Versicherten oder Beihilfeberechtigten?

Nach Abschluss der Behandlung wird eine Rechnung (Liquidation), in der die Honorargestaltung den Richtlinien der GOZ und GOÄ unterliegt, erstellt, die der Patient bei seiner kostenerstattenden Stelle einreichen kann.
Private Krankenversicherungen übernehmen nach den jeweiligen Versicherungsbedingungen die vereinbarten Kosten. Oft sind aber auch Verträge nicht mehr zeitgemäß, so dass auch private Versicherungen moderne Behandlungsverfahren nicht übernehmen und der Privatpatient einen Teil der Kosten selbst tragen muss.

Welche Kosten sind teilweise oder komplett selbst zu tragen?

Bei Prophylaxemaßnahmen für Kinder und Jugendliche oder für Leistungen wie z.B. Parodontalbehandlung, Versorgung mit Zahnkronen und Zahnersatz, Zahnersatz-Reparaturen, muss von der Zahnarztpraxis vor der Behandlung ein Heil- und Kostenplan erstellt werden, der von der Krankenkasse zu genehmigen ist, bevor mit der Behandlung begonnen werden darf.
Leider sind ein Großteil der Behandlungsmethoden der modernen Zahnheilkunde Wahlleistungen, d.h. die Leistungen sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten. Diese Leistungen werden nach den Vorschriften der privaten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) berechnet.